Detail: Nüziders, Lorünser 1977, Besuch Landesrat Fredy Mayer, (c)VLB

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Die Industriegeschichte der Gemeinde Nüziders ist eng mit der von Bludenz verknüpft. Die Lorünser-Fabrik in Nüziders war eine der wenigen Wollstoff erzeugenden Betriebe in Vorarlberg. Die Färberei und Weberei entwarf der Bregenzer Architekt Willibald Braun, eines der seltenen Beispiele der frühen Moderne in Vorarlberg.

Bludenz Uhrenfabrik, © Stadtarchiv Bludenz

... Uhren, Kessel und Öfen. Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Bludenz entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts neben der Textilbranche auch eine Lebensmittelindustrie. Vom räumlichen Gesamtcharakter her kann Bludenz mit Umgebung als Industriestadt bezeichnet werden.

Thüringen: Fabrik und Kosthaus um 1960, (c) Gemeindearchiv Thüringen

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Thüringen begann die Industrialisierung wie in den anderen Dörfern des Walgaus in den 1830er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Das Dorf wurde von ausländischen Unternehmern „entdeckt“.

Burgruine Ramschwag

  • Montag, 10. Mai 2021
  • /  Markus Pastella

Am 26. August 1278 lag Rudolf von Habsburg, König des Heiligen Römischen Reiches in der Ebene bei Dürnkrut in einem Graben. Das Schicksal, so schien es, war auf der Seite des Böhmischen Königs Ottokar, sein großer Gegenspieler um die Krone des Reiches. Die Churfürsten aber hatten Rudolf gewählt. Ottokar hingegen weigerte sich, seine Niederlage anzuerkennen und hatte die Huldigung dem neuen König verweigert.

Metallwarenfabrik und Elektrizitätswerk, Nenzing, (c)Vorarlberger Landesbibliothek

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Für den Industrieschauplatz Nenzing waren die Wasserressourcen der Meng und die verkehrstechnische Lage in der Mitte des Tals günstig. Für Nenzing typisch, die Kanalbauten zur Versorgung der Betriebe mit Wasser.

Burgruine Sonnenberg

  • Dienstag, 06. April 2021
  • /  Markus Pastella

Viel ist nicht mehr zu sehen von der einst stolzen Burg. Beeindruckend wirken jedoch die hochragenden Reste des Bergfrieds, von dem nur noch die Nordwand mit ihren leeren Fensterhöhlen erhalten ist. Auf dem oberen Rand der Mauer wachsen Föhren aus den kargen und spröden Kalksteinen.

Frastanz Felsenau mit Seifensiederei (c) Archiv Frastanz

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Der Industrieschauplatz Frastanz wurde schon früh von Industriepionieren entdeckt. Das Areal der ehemalige Baumwollspinnerei Ganahl im Dorfkern sowie zahlreiche Bauten anderer Branchen zeugen vom Einzug der Industrialisierung in den ländlichen Bereich, erzählen von "Herren" und Arbeitern.

Nenzing, Stickerei Schallert © Archiv Nenzing

Entdecken Sie mit der von Historikerin Barbara Motter eigens für unsere Website erstellten Reihe die Industrieschauplätze im Walgau. In regelmäßigen Abständen erfahren Sie hier spannendes Hintergrundwissen zu einer der ältesten Industrieregionen Österreichs. In der ländlichen Industrielandschaft Walgau und in Vorarlberg insgesamt entstand nicht nur ein großes Zentrum, sondern fast alle Gemeinden wurden zu Schauplätzen.

Skistockteller, Sammlung Gmeiner

Wir haben für Sie das Kulturgut des Walgaus im Blick und möchten diese Inhalte mit Ihnen teilen. Das Objekt des Monats Februar entführt Sie zur einstigen Skiproduktion in der Wagnerei von Otto Schallert. Lesen Sie spannende Beiträge zu den Bürser Burgen in unserer Rubrik Themen oder nehmen Sie durch das Lesen der Reportage "Wo die Pomerazen tanzen" am Brauchtum des Bürser „Pumatragens“ am Funkensonntag teil.

Brauchtum: Pumatragen in Bürs

  • Donnerstag, 04. Februar 2021
  • /  Monika Kühne
Puma von Pumerantscha, Orange, Foto: Bodo Mertoglu

"Wo die Pomeranzen tanzen". In Bürs wird am ersten Fastensonntag nicht nur ein Funkenfeuer entzündet, auch uralte Lampions erleuchten die Nacht. Ronald Rettenberger, Mitglied des "Bürscher Fasnatvereins", aktiver Fasnatrat und Ehrenmitglied des Verbands Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden, kümmert sich als „Pumameister“ seit Jahrzehnten um den einzigartigen Brauch. Weshalb sie Puma heißen und jeder die schwerste tragen will, darüber erschien im Servus-Magazin (2016) folgende Reportage.

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