Skistockteller, Sammlung Gmeiner

Wir haben für Sie das Kulturgut des Walgaus im Blick und möchten diese Inhalte mit Ihnen teilen. Das Objekt des Monats Februar entführt Sie zur einstigen Skiproduktion in der Wagnerei von Otto Schallert. Lesen Sie spannende Beiträge zu den Bürser Burgen in unserer Rubrik Themen oder nehmen Sie durch das Lesen der Reportage "Wo die Pomerazen tanzen" am Brauchtum des Bürser „Pumatragens“ am Funkensonntag teil.

Brauchtum: Pumatragen in Bürs

  • Donnerstag, 04. Februar 2021
  • /  Monika Kühne
Puma von Pumerantscha, Orange, Foto: Bodo Mertoglu

"Wo die Pomeranzen tanzen". In Bürs wird am ersten Fastensonntag nicht nur ein Funkenfeuer entzündet, auch uralte Lampions erleuchten die Nacht. Ronald Rettenberger, Mitglied des "Bürscher Fasnatvereins", aktiver Fasnatrat und Ehrenmitglied des Verbands Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden, kümmert sich als „Pumameister“ seit Jahrzehnten um den einzigartigen Brauch. Weshalb sie Puma heißen und jeder die schwerste tragen will, darüber erschien im Servus-Magazin (2016) folgende Reportage.

Bürser Burgen II: Balme Hohlenegg – Schloss Rosenberg

  • Montag, 25. Januar 2021
  • /  Markus Pastella

Es gibt im Walgau viele Burgen, die heute nur noch Ruinen sind. Aber es gibt in Bürs den einzigartigen Fall, dass eine Festung völlig in Vergessenheit geraten ist. Obwohl Dr. Manfred Tschaikner mittlerweile den Standort der Balme Hohlenegg, später Schloss Rosenberg ausfindig gemacht hat, konnten keinerlei Überreste mehr gefunden werden. Die Burg ist spurlos verschwunden.

Bürser Burgen I: Burg Rosenegg

  • Sonntag, 03. Januar 2021
  • /  Markus Pastella
Gezeichnet vom Dornbirner Künstler Casimir Walch (1838–1892)  (gemeinfrei)

Eine verschwundene Burg, eine restaurierte Ruine und vier Namen: Feste Bürs, Balme Hohlenegg, Schloss Rosenberg und das „Schlössle“ Rosenegg, das in Wirklichkeit die Feste Bürs ist. Durch Umbenennungen, Abschreibfehler und Verwechslungen wurde viel Verwirrung gestiftet und erst der Historiker Dr. Manfred Tschaikner hat mit detektivischem Spürsinn Ordnung in das Chaos gebracht und sogar den Standort der verschwundenen Burg ausfindig gemacht.

Grundhobel

Für das Schreinerhandwerk ist der Hobel ein unverzichtbares Werkzeug, um Oberfläche zu glätten bzw. abzurichten. Das Objekt des Monats stammt aus der Sammlung von Othmar Gmeiner, der unterschiedlichste Arten von Hobelwerkzeugen gesammelt hat. Neben dem Grundhobel sind unter der Rubrik Objekte weitere Varianten zu sehen. Der Hobel als Werkzeug kam etwa um 1200 v. Chr. auf.

Krippenweg in Satteins, Foto: Sreenshot

Liebe Besucher der KGW-Website, wir möchten Ihnen mit zwei Hinweisen zur Tradition des Krippenbaus ein frohes und vor allem gesundes Weihnachtsfest wünschen! In Satteins wurden über 40 Krippen liebevoll in Szene gesetzt. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums hat sich der Krippenverein Satteins dazu entschlossen, über die Weihnachtszeit eine Dauerausstellung als Krippenweg durchzuführen.

Lungenheilstätte Geisbüchel, Foto: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek

In Zeiten, die von der Pandemie Covid-19 bestimmt sind, rückt im Walgau ein Gebäude in den Fokus, das 1918 zur Heilung der Lungenkrankheit Tuberkulose errichtet worden ist. Die Lungenheilstätte Gaisbühl steht im Ortsteil Gaisbühl in der Gemeinde Bludesch und nordwestlich in der Gemeinde Schlins. Im Jahre 1915 meldete die K.u.K. Regierung den Bedarf für Tuberkuloseheilstätten.

Rätisches Güterverzeichnis

Sind Sie in Fragen zur Geschichte des Walgaus sattelfest? Probieren Sie es über den neu angelegten Quiz doch einmal aus! Die richtigen Antworten finden Sie gleich mit einem Klick und dazu auch Informationen im Detail und weiterführende Links.

Frastanz in alten Ansichten Kalender 2021

Unter dem Titel „Frastanz in alten Ansichten“ hat Gemeinde-Archivar Mag. Thomas Welte einen Kalender mit Motiven aus vergangen Zeiten für das kommende Jahr zusammengestellt. Die Bilder in der neusten Kalender-Ausgabe für das Jahr 2021 spannen einen zeitlichen Bogen von der Jahrhundertwende um 1900 bis in die 1970er Jahre. Einige Kalenderbilder zeigen Häuser wie das Gebäude der Zimmerei Müller, die heute nicht mehr stehen.

Buchseite wird gereinigt, Foto: Walgaublatt

Historisches Kulturgut in Form von alten Büchern und Dokumenten wurde im Stadtarchiv Bludenz gerettet. Dabei handelte es sich laut Stadtarchivar Christof Thöny um 55 Laufmeter Material. Rund dreieinhalb Jahre waren Mitarbeiter von AQUA Mühle Vorarlberg damit beschäftigt, tausende von Buchschimmel und anderen Verschmutzungen befallene kostbare alte Buchseiten und Dokumente im Stadtarchiv Bludenz zu reinigen, zu ordnen und für weitere Generationen zu sichern.

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