Etiketten für Streichholzschachteln, Foto: Monika Kühne

Auf Initiative der Kulturgutsammlung Walgau konnten in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg neue Objekte, die zu den Sammlungen des Tabakmuseums in Frastanz und der Sammlung Othmar Gmeiner in Ludesch dazu gekommen sind, inventarisiert werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren erwiesen sich auch in diesem Sommer Student*innen als engagierte Mitarbeiter*innen, für deren Arbeit sich der Verein Kulturgutsammlung Walgau herzlich bedanken möchte.

Meerschaumzigarrenspitz

Unser Objekt des Monats ist ein besonders schönes Beispiel eines "Zigarrenspitzes aus Meerschaum". Es ist eines der besonderes eindrucksvollen Objekte, das im Rahmen der diesjährigen Inventarisierung im Tabakmuseum Frastanz von einem engagierten Studententeam dokumentiert worden ist. Mehr zum Objekt finden Sie, wenn Sie direkt das "Objekt des Monats" anklicken.

Sreenshot KGW Website

Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Website der Kulturgutsammlung Walgau! Als lange gehegtes Projekt hat der Webauftritt unseres Vereins nach einer intensiven Planungs- und Arbeitsphase seine neue lebendige Gestalt angenommen. Seien Sie neugierig und erfahren Sie mehr über den Walgau und dessen vielfältige Kultur! 

Archivar Thomas Welte, Bild: Gemeinde Frastanz

Der Kalender „Frastanz in alten Ansichten“ ist mittlerweile zur Tradition in der Walgaugemeinde geworden. In der 16. Auflage des Kalenders mit Motiven aus früheren Zeiten hat sich Gemeindearchivar Mag. Thomas Welte dem Ortszentrum gewidmet. Mitten im Hochsommer macht er sich Gedanken, welche Bilder aus vergangenen Jahrzehnten den nächsten Kalender „Frastanz in alten Ansichten“ schmücken sollen. „Jedes Jahr ist es eine interessante Arbeit, Bilder auszuwählen, die Einblicke in frühere Zeiten unserer Gemeinde geben“, so Welte.

Sammlung Othmar Gmeiner

Othmar Gmeiner interessierte sich schon früh für alte Geräte im eigenen Haus. Bald begann er auch zur Ludescher Geschichte zu sammeln und betätigte sich als Orts-Chronist. Durch seine vielseitigen Interessen hat sich Othmar Gmeiner ein umfassendes Wissen über die Verwendung historischer Arbeitsgeräte angeeignet.

Schwabenkinder aus dem Walgau

  • Samstag, 26. Oktober 2019
  • /  Monika Kühne
Schwabenkinder Projekt Interreg IV

Über Jahrhunderte gingen aus jeder Walgaugemeinde zwischen Josefi und Martini schulpflichtige Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren ins Schwabenland „gastarbeiten“: Schwabenkinder, Hütekinder – das war bittere Armut, weite Wege, manchmal noch im Schnee, Heimweh, Arbeit und die Abhängigkeit von einem fremden Dienstherrn. Das war aber auch das doppelte Häs im Herbst, festes Schuhwerk und vielleicht sogar ein paar Gulden. Jahrhundertelang währte dieser Austausch zwischen dem Alpenraum und dem Hinterland nördlich des Bodensees. 

wo.anders.hin: Auswanderer aus dem Walgau

Landesrat Christian Bernhard eröffnete am 21. März 2019 im Wolfhaus in Nenzing die Wanderausstellung „wo.anders.hin“. Mehr als 3.000 Menschen wanderten zwischen 1700 und 1914 aus dem Walgau aus. Die Auswanderung sowie die damit verbundenen Schicksale stehen im Fokus der im Rahmen eines Forschungsprojekts der Regio Im Walgau initiierten wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Dieter Petras.

Dorfchronik Satteins Buchtitelbild, Foto: Kunstverlag Josef Fink

Am 14. Dezember 2018 wurde im Mehrzwecksaal der Mittelschule Satteins die Satteinser Dorfchronik präsentiert. Peter Erhart erstellte als Herausgeber im Auftrag der Gemeinde Satteins das Buch mit dem Titel: Satteins – Ein Walgaudorf erzählt seine Geschichte. Peter Erhart, Dr. phil., MAS, wurde 1973 in Feldkirch geboren und wuchs in Satteins auf. Studium der Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 2003 ist er Archivar und Historiker am Stiftsarchiv St. Gallen.

"Reich an Burgen"

  • Dienstag, 11. Dezember 2018
  • /  Monika Kühne
Ruine Rosenegg, Casimir Walch

Der Walgau ist "reich an Burgen": Burgen die heute noch bestehen und "in Betrieb" sind (z.B. Schattenburg), Burgen die verfallen, aber in ihren Grundzügen oder Resten restauriert wurden (z.B. Ramschwag, Sigberg), Burgen die restauriert werden könnten/sollten, jedoch wegen relativ geringer noch vorhandener Baussubstanz oder aus Mangel an finanziellen Mitteln wohl nicht (mehr) restauriert werden und schließlich Burgen, die nur noch in ihrem Namen und in wenigen Relikten gerade noch vorhanden sind.

Bienenmuseum Beschling

Das Bienenmuseum „Immenhof“ von Edith Bechtold in Nenzing-Beschling weckt nicht zuletzt in Zeiten des Bienensterbens das Interesse der Medien. Am 27. August 2018 erschien im Magazin „allerhand! – Das Magazin für die Stadt Bludenz & den Walgau“ ein ausführlicher Bericht über die rührige Obfrau des Bienenzuchtvereins Beschling.

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