Römisches Kastell Stellfeder

  • Freitag, 15. Oktober 2021
  • /  Markus Pastella
Römisches Kastell Stellfeder

Am Ausgang des Gamperdonatales liegen auf einem Hochplateau, dem Hohen Eck, die Überreste eines uralten Kastells. Der Sage nach soll von dort oben ein Hexenmeister über die Mengschlucht geflogen sein. An seinem Landeplatz starrt uns heute noch sein versteinertes Antlitz an. Auch Hexen sollen sich dort, am Bazuplatz beim Hexenstein, so heißt die Versteinerung mit den leeren Augenhöhlen, zum Tanz treffen. Wer aber hat das Kastell gebaut und zu welchem Zweck?

Buers-Luenerseepark 2008 (c)Friedrich Boehringer-CC BY-SA 2.5

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter.  Nach der Spinnerei in Nenzing und der Türkischrot-Färberei in Frastanz-Felsenau wurde in Bürs Anfang der 1840er-Jahre ein Hochbau für eine Spinnerei und Weberei errichtet, der mit seinen Ausmaßen alle bisher in Vorarlberg errichteten Fabriken in den Schatten stellte.

Burgruine Blumenegg

  • Montag, 20. September 2021
  • /  Markus Pastella

"Nimmt man alles in allem, hat man Europa durchstreift und andere Gebiete auf der Suche nach dem Malerischen, hat man unzählige Landschaften und Ruinen bewundert, so bleibt diese zerstörte alte Veste Blumenegg da oben einer der prächtigsten Orte der Welt. Hier wohnt die Verlassenheit selbst, eine harmonische Verlassenheit zwischen verträumten Tannen und Buchen." So beschreibt der in der Villa Falkenhorst aufgewachsene Reiseschriftsteller Norman Douglas die Burgruine Blumenegg. Die wegen ihres malerischen Verfalls in romantisch märchenhafter Vegetation gerühmte Burg war einst sogar das Machtzentrum der Herrschaft Werdenberg Sargans.

Fabriksanlage Degerdon (c) Vorarlberger Landesbibliothek Sammlung Risch-Lau

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Bludesch-Gais wurde 1831 von Johann Müller unter Beteiligung des Dornbirner Textilunternehmens Herrburger & Rhomberg eine Türkischrot-Färberei gegründet. Auf einem großen Grundstück zwischen Dabaladabach/Gießenbach und Schwarzbach im Augebiet nahe der Ill (heute Walgaustraße 10) entstand ein großes Fabriksareal.

Detail - Sammlung Wucher: Archivnummer beschriften, Foto Monika Kühne

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden auch in diesem Sommer auf Initiative des Vereins Kulturgutsammlung Walgau in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zwei Sammlungen in Ludesch inventarisiert. Dabei handelte es sich einerseits um weitere Ausstellungsstücke der Sammlung „Othmar Gmeiner“ und erstmals auch um Objekte der Sammlung „Wucher“.

Detail: Nüziders, Lorünser 1977, Besuch Landesrat Fredy Mayer, (c)VLB

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Die Industriegeschichte der Gemeinde Nüziders ist eng mit der von Bludenz verknüpft. Die Lorünser-Fabrik in Nüziders war eine der wenigen Wollstoff erzeugenden Betriebe in Vorarlberg. Die Färberei und Weberei entwarf der Bregenzer Architekt Willibald Braun, eines der seltenen Beispiele der frühen Moderne in Vorarlberg.

Bludenz Uhrenfabrik, © Stadtarchiv Bludenz

... Uhren, Kessel und Öfen. Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Bludenz entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts neben der Textilbranche auch eine Lebensmittelindustrie. Vom räumlichen Gesamtcharakter her kann Bludenz mit Umgebung als Industriestadt bezeichnet werden.

Thüringen: Fabrik und Kosthaus um 1960, (c) Gemeindearchiv Thüringen

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Thüringen begann die Industrialisierung wie in den anderen Dörfern des Walgaus in den 1830er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Das Dorf wurde von ausländischen Unternehmern „entdeckt“.

Burgruine Ramschwag

  • Montag, 10. Mai 2021
  • /  Markus Pastella

Am 26. August 1278 lag Rudolf von Habsburg, König des Heiligen Römischen Reiches in der Ebene bei Dürnkrut in einem Graben. Das Schicksal, so schien es, war auf der Seite des Böhmischen Königs Ottokar, sein großer Gegenspieler um die Krone des Reiches. Die Churfürsten aber hatten Rudolf gewählt. Ottokar hingegen weigerte sich, seine Niederlage anzuerkennen und hatte die Huldigung dem neuen König verweigert.

Metallwarenfabrik und Elektrizitätswerk, Nenzing, (c)Vorarlberger Landesbibliothek

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Für den Industrieschauplatz Nenzing waren die Wasserressourcen der Meng und die verkehrstechnische Lage in der Mitte des Tals günstig. Für Nenzing typisch, die Kanalbauten zur Versorgung der Betriebe mit Wasser.

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