Bienenmuseum Beschling

Bereits als Kind entdeckte Edith Berchtold ihre Faszination für Bienen. Sie hielt 74 Bienenvölker, bis sie eine Bienenallergie ihres Sohnes zwang, sämtliche Bienenvölker abzugeben. 2005 entschloss sich die Obfrau und Chronistin des Bienenzuchtvereins Beschling eines der Bienenhäuser in ein Museum umzuwandeln, um auf diese Weise die Faszination der Bienenkunde und Imkerei weitergeben zu können.

Sammlung Othmar Gmeiner

Othmar Gmeiner interessierte sich schon früh für alte Geräte im eigenen Haus. Bald begann er auch zur Ludescher Geschichte zu sammeln und betätigte sich als Orts-Chronist. Durch seine vielseitigen Interessen hat sich Othmar Gmeiner ein umfassendes Wissen über die Verwendung historischer Arbeitsgeräte angeeignet.

Sammlung Skiwerkstatt und Wagnerei

Otto Schallert hatte früh in der väterlichen Wagnerei mitzuhelfen: »Schon als Schüler musste ich Schi biegen.« Schallert ging beim Vater, den er als überaus streng, aber überdurchschnittlich talentiert beschreibt, in die Lehre. Bis in die 1960er Jahre führte er die Werkstatt dann selbst weiter. Heute führt Otto Schallert Interessierte gerne durch die alten Räume.

Tabakmuseum Frastanz

150 Jahre lang war Frastanz die Tabakhochburg Vorarlbergs. Denn zwischen 1700 und 1850 war die Walgaugemeinde der einzige Ort im Land, in dem die Bauern in größerem Stil ihre Felder mit Tabak bepflanzten. Es waren vermutlich Saisonarbeiter, welche Tabakpflanzen aus dem Elsass ins Dorf mitbrachten. Jedenfalls haben einige findige Köpfe deren Potenzial erkannt, den „Tabacco di Frastanza“ wohl auch gut vermarktet und bis nach Chur und Mailand verkauft.