Themen

Wie der Walgau zu seinem Namen kam

  • Mittwoch, 19. August 2020
  • /  Markus Pastella
Detail: Bludesch, Filialkirche hl. Nikolaus, in Zitz, Foto: Böhringer Friedrich, CC BY-SA 3.0

Der Name Walgau entstand, als im südlichen Vorarlberg noch die rätoromanische Sprache vorherrschte. Die Rätoromanen wurden von den bereits deutsch oder vielmehr alemannisch sprechenden Rheintalern als „Walche“ oder „Welsche“ bezeichnet. Wie aber hieß der Walgau früher und warum bezeichnete man Romanen als Welsche? Was verbindet den Walgau namentlich mit den Walisern aus Wales und den Walsern aus dem Wallis?

Schwabenkinder aus dem Walgau

  • Samstag, 26. Oktober 2019
  • /  Monika Kühne
Schwabenkinder Projekt Interreg IV

Über Jahrhunderte gingen aus jeder Walgaugemeinde zwischen Josefi und Martini schulpflichtige Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren ins Schwabenland „gastarbeiten“: Schwabenkinder, Hütekinder – das war bittere Armut, weite Wege, manchmal noch im Schnee, Heimweh, Arbeit und die Abhängigkeit von einem fremden Dienstherrn. Das war aber auch das doppelte Häs im Herbst, festes Schuhwerk und vielleicht sogar ein paar Gulden. Jahrhundertelang währte dieser Austausch zwischen dem Alpenraum und dem Hinterland nördlich des Bodensees. 

"Reich an Burgen"

  • Dienstag, 11. Dezember 2018
  • /  Monika Kühne
Ruine Rosenegg, Casimir Walch

Der Walgau ist "reich an Burgen": Burgen die heute noch bestehen und "in Betrieb" sind (z.B. Schattenburg), Burgen die verfallen, aber in ihren Grundzügen oder Resten restauriert wurden (z.B. Ramschwag, Sigberg), Burgen die restauriert werden könnten/sollten, jedoch wegen relativ geringer noch vorhandener Baussubstanz oder aus Mangel an finanziellen Mitteln wohl nicht (mehr) restauriert werden und schließlich Burgen, die nur noch in ihrem Namen und in wenigen Relikten gerade noch vorhanden sind.

Othmar Gmeiner Haus neu belebt

  • Mittwoch, 12. September 2018
  • /  Helmut Schlatter

Hertha Glück (Geschichtenerzählerin und Buchautorin) ist ins ehemalige Othmar Gmeiner Haus in Ludesch, in dem sich seine Sammlung "Handwerksgeräte" befindet, eingezogen und hat am 8. September 2018 ihre Erzählstube eröffnet. Das Gmeinerhaus war immer schon eine Begegnungsstätte und soll es auch bleiben. Hertha Küng alias Hertha Glück feierte dort am 8. September mit Freunden, Verwandten und Nachbarn die Eröffnung ihrer Erzählstube.