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Fabriksanlage Degerdon (c) Vorarlberger Landesbibliothek Sammlung Risch-Lau

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Bludesch-Gais wurde 1831 von Johann Müller unter Beteiligung des Dornbirner Textilunternehmens Herrburger & Rhomberg eine Türkischrot-Färberei gegründet. Auf einem großen Grundstück zwischen Dabaladabach/Gießenbach und Schwarzbach im Augebiet nahe der Ill (heute Walgaustraße 10) entstand ein großes Fabriksareal.

Detail - Sammlung Wucher: Archivnummer beschriften, Foto Monika Kühne

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden auch in diesem Sommer auf Initiative des Vereins Kulturgutsammlung Walgau in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg zwei Sammlungen in Ludesch inventarisiert. Dabei handelte es sich einerseits um weitere Ausstellungsstücke der Sammlung „Othmar Gmeiner“ und erstmals auch um Objekte der Sammlung „Wucher“.

Detail: Nüziders, Lorünser 1977, Besuch Landesrat Fredy Mayer, (c)VLB

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Die Industriegeschichte der Gemeinde Nüziders ist eng mit der von Bludenz verknüpft. Die Lorünser-Fabrik in Nüziders war eine der wenigen Wollstoff erzeugenden Betriebe in Vorarlberg. Die Färberei und Weberei entwarf der Bregenzer Architekt Willibald Braun, eines der seltenen Beispiele der frühen Moderne in Vorarlberg.

Bludenz Uhrenfabrik, © Stadtarchiv Bludenz

... Uhren, Kessel und Öfen. Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Bludenz entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts neben der Textilbranche auch eine Lebensmittelindustrie. Vom räumlichen Gesamtcharakter her kann Bludenz mit Umgebung als Industriestadt bezeichnet werden.

Thüringen: Fabrik und Kosthaus um 1960, (c) Gemeindearchiv Thüringen

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. In Thüringen begann die Industrialisierung wie in den anderen Dörfern des Walgaus in den 1830er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Das Dorf wurde von ausländischen Unternehmern „entdeckt“.

Metallwarenfabrik und Elektrizitätswerk, Nenzing, (c)Vorarlberger Landesbibliothek

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Für den Industrieschauplatz Nenzing waren die Wasserressourcen der Meng und die verkehrstechnische Lage in der Mitte des Tals günstig. Für Nenzing typisch, die Kanalbauten zur Versorgung der Betriebe mit Wasser.

Frastanz Felsenau mit Seifensiederei (c) Archiv Frastanz

Die Serie Industrieschauplätze im Walgau der Historikerin Barbara Motter geht weiter. Der Industrieschauplatz Frastanz wurde schon früh von Industriepionieren entdeckt. Das Areal der ehemalige Baumwollspinnerei Ganahl im Dorfkern sowie zahlreiche Bauten anderer Branchen zeugen vom Einzug der Industrialisierung in den ländlichen Bereich, erzählen von "Herren" und Arbeitern.

Nenzing, Stickerei Schallert © Archiv Nenzing

Entdecken Sie mit der von Historikerin Barbara Motter eigens für unsere Website erstellten Reihe die Industrieschauplätze im Walgau. In regelmäßigen Abständen erfahren Sie hier spannendes Hintergrundwissen zu einer der ältesten Industrieregionen Österreichs. In der ländlichen Industrielandschaft Walgau und in Vorarlberg insgesamt entstand nicht nur ein großes Zentrum, sondern fast alle Gemeinden wurden zu Schauplätzen.

Skistockteller, Sammlung Gmeiner

Wir haben für Sie das Kulturgut des Walgaus im Blick und möchten diese Inhalte mit Ihnen teilen. Das Objekt des Monats Februar entführt Sie zur einstigen Skiproduktion in der Wagnerei von Otto Schallert. Lesen Sie spannende Beiträge zu den Bürser Burgen in unserer Rubrik Themen oder nehmen Sie durch das Lesen der Reportage "Wo die Pomerazen tanzen" am Brauchtum des Bürser „Pumatragens“ am Funkensonntag teil.

Grundhobel

Für das Schreinerhandwerk ist der Hobel ein unverzichtbares Werkzeug, um Oberfläche zu glätten bzw. abzurichten. Das Objekt des Monats stammt aus der Sammlung von Othmar Gmeiner, der unterschiedlichste Arten von Hobelwerkzeugen gesammelt hat. Neben dem Grundhobel sind unter der Rubrik Objekte weitere Varianten zu sehen. Der Hobel als Werkzeug kam etwa um 1200 v. Chr. auf.

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