Der Verein

Akteure

Die Gründung des Vereins im Dezember 2010 geht auf die Aktivitäten des Regionalentwicklungsprozesses Im Walgau zurück. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. 2013/14 konnte der Vorstand mit Fördergeldern aus dem EU-LEADER-Topf ein Sammlungskonzept für die Region Walgau gemeinsam mit Expertinnen und Experten erarbeitet.

Vorstand

Helmut Schlatter (Obmann)
Mag. Thomas Welte (Obmannstellvertreter, Kassier)
Mag. Monika Kühne (Schriftführerin)

Mission Statement

Kooperation regionaler Museen, Sammlungen und Archive
Kulturgutsammlungen fällt eine wichtige Funktion in der Bildung regionaler Identität zu, deshalb bemüht sich der Verein Kulturgutsammlung Walgau um die Vernetzung bestehender privater und öffentlicher Sammelinitiativen in der Region Walgau.

Inhalte und Ziele des Vereins

Vorrangiges Ziel des Vereins Kulturgutsammlung Walgau (KGW) ist es, bestehende kulturell relevante Werte und Sammlungen im Walgau zu sichten, zu dokumentieren und Einblicke in diese Welten zu gewinnen. Als Mitglieder des Vereins interessiert uns, was im Walgau als relevantes Kulturgut erachtet wird, was von wem gesammelt wird, welche Geschichten von Objekten, Menschen und Ereignissen für zukünftige Generationen als relevant und erhaltenswert erachtet werden. Daran knüpft sich die Frage: Was also ist typisch für den Walgau? In diesem Zusammenhang sind auch die Leerräume von Interesse: Folglich, was nicht gesammelt wird, bzw. was nicht im öffentlichen Bewusstsein auftaucht und doch ein Stück weit für die Identität dieser Region von Bedeutung ist bzw. sein kann. Wir arbeiten mit der Bevölkerung als Expertinnen und Experten vor Ort, aber auch mit Museumsfachleuten, Historikerinnen und Historikern sowie mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen.

Wissenskorb statt Warenlager

Es werden keine physischen Kulturgüter seitens der KGW gesammelt. Sammlungen und einzelne Objekte bleiben in der Obhut und damit in der Verantwortung der jeweiligen Besitzer bzw. der Gemeinden. Ziel des Vereins ist jedoch die Evaluierung, was gesammelt werden soll und durch die entsprechende Dokumentation seitens der Kulturgutsammlung Walgau wird das Wissen um diese Dinge und deren Geschichten bzw. Standorte in Form eines Wissenskorbs erhalten und nachvollziehbar gemacht.

Idee der Identitätspunkte

Ausgangspunkt der Kulturgutsammlung Walgau ist die Idee sogenannter Identitätspunkte. Diese umfassen materielle oder immaterielle Aspekte, welche den Walgau, seine Bewohnerinnen und Bewohner, seine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft definieren, auszeichnen oder abgrenzen.

Gesammeltes Wissen verwalten

Im Gegensatz zu Archiven und Museen liegt das Hauptaugenmerk der Kulturgutsammlung Walgau nicht auf dem physischen Objekt, sondern auf dem vielfältigen, zu den jeweiligen Identitätspunkten vorhandenen Wissen. Wer hat entsprechende Informationen? Wo liegen diese Informationen? Welche Relevanz hat eine Information in Bezug auf einen Identitätspunkt? Die Kulturgutsammlung Walgau ist Anlaufstelle zu allen Fragen rund um diese Identitätspunkte. Die Website des Vereins KGW versammelt Hinweise, Links sowie digital verfügbare Quellen (Text, Bild, Audio, Video/Film, Daten), insofern werden elektronisch vorhandene Informationen zu den jeweiligen Identitätspunkten von der Kulturgutsammlung Walgau nicht dupliziert, sondern lediglich verlinkt. Dadurch ist sichergestellt, dass an dieser Stelle bestehende Informationen nicht neu angelegt bzw. redundante Informationen verändert werden.

Allerdings entstehen innerhalb der Kulturgutsammlung Walgau im Laufe der Zeit eigenständige digitale Informationen (Text, Bild, Audio, Video/Film, Daten), welche dann dort als Primärquelle vorliegen und somit auch auf der KGW-Website präsentiert werden können.

 

Expertinnen und Experten

Joachim Huber / Kunsthistoriker, Prevart
Edith Hessenberger / Kulturwissenschafterin
Sarah Schlatter / Gestalterin, Fotografin, Website
Bruno Winkler  / Projekte für Museum und Bildung, Rath und Winkler
Hansjörg Thum / Architekt
Peter Niedermaier / Lektor
Michael Mittermayer / Künstler

Kooperationspartner

Artenne / Plattform für Kunst- und Kulturprojekte im ländlichen Raum
Land Vorarlberg/Kultur
vorarlberg museum

Vortragende und Teilnehmer*innen beim Symposium „Regionen sammeln“ und beim
Podiumsgespräch „Walgau sammeln?“

Roland Albrecht (Museum der Unerhörten Dinge, Berlin), Theresia Anwander (vorarlberg museum), Edith Berchtold (Bienenmuseum Nenzing-Beschling), Heiner Bertle (Heimatschutzverein Montafon), Thomas Felfer (Museum Huber-Hus), Susanne Fink (Kulturabteilung Land Vbg.), Othmar Gmeiner (Privatsammler, Ludesch), Kurt Greussing (Moderator), Reinhard Häfele (Privatsammler, Frastanz), Joachim Huber (prevart), Marlis Jenny (Puppenmuseum Blons), Friedrich Juen (Montafoner Museen), Michael Kasper (Montafoner Museen), Florian Kasseroler (Regio Im Walgau), Theodor Kohler (Schnifis), Barbara Motter (Museumsdokumentation Vbg.), Roswitha Muttenthaler (Technisches Museum, Wien), Winfried Nußbaummüller (Kulturamtsleiter Land Vbg.), Birgit Ortner (Museum Huber-Hus), Hanno Platzgummer (Stadtmuseum Dornbirn), Andreas Rudigier (vorarlberg museum), Helmut Schlatter, (Artenne/ Kulturgutsammlung Walgau), Sarah Schlatter (Künstlerin/ Grafikerin), Peter Schmid (Vbg. Museumswelt), Corina Thaler (Bludenz Kultur/Kulturgutsammlung Walgau), Univ. Prof. Dr. Manfred Tschaikner, Christoph Volaucnik (Stadtarchiv Feldkirch ), Elisabeth Walch (Montafoner Museen), Univ. Prof. Dr. Gerhard Wanner, Thomas Welte (Tabakmuseum Frastanz/Kulturgutsammlg. Walgau), Birgit Werle (Regio Im Walgau), Bruno Winkler (Rath und Winkler Museumsberatung), Markus Winsauer-Winkler (Villa Falkenhorst)